Providerwahl und Webspace

Jeder kennt es, man hat sich entschlossen eine private Homepage oder für seine Firma eine Webseite zu erstellen und dann kommt die Frage nach Provider und Webspace auf. Kein Problem: also Googel und los!

Dann kommen die Suchergebnisse...... und man ist erschlagen!

Deshalb an der Stelle ein paar Tipps zur Wahl des Provider und für den Webspace.

Was benötige ich für meinen Webspace?

Die Frage sollte man sich als erstes stellen. Benötige ich php und eine Datenbank wie mysql? Hat meine Page z. Bsp. einen Shop und ich benötige viele Subdomain? Wie viele Besucher plane ich täglich ein und wieviele Mail-accounts möchte ich vergeben....

Zwei kleine Beispiele für eine HomePage:

Beispiel 1: eine private Homapage ohne viel Grafik mit wenigen Besuchern (Freunde, Familie usw.)
Es wird keine Datenbank gebraucht und wenn die Seite mal paar Tage nicht on ist, macht das auch nichts

Ganz klar, den billigsten Webspace den man bekommen kann!

Beispiel 2: man hat gerade eine Firma gegründet und möchte sein kleines Unternehmen in Internet vorstellen. Es wird eine Menge an Traffic erwartet und die Seite ist grafisch Anspruchsvoll. Es ist ein Shop geplant und es gibt viele Unterseiten. Alledings ist das Unternehmen noch Jung und man hat nicht so viel Geld zur Verfügung.

Bei so einem Projekt, kommt man nicht an einen professionellen Anbieter vorbei. Auch wenn die Geldmittel etwas mager sind, niemals einen kostenlosen Anbieter wählen. in der Regel ist bei solchen Anbietern eine hohe Verfügbarkeit nicht gesichert. Wie sehen wohl die Kunden das Unternehmen, wenn aller paar Tage die Webseite nicht erreichbar ist? Mal davon abgesehen, eine Werbung für ein Flirt-Portal oder eine Partnerbörse über Ihrem Firman - oder Seitennamen passt nicht immer zusammen.

Durch die viele Grafik auf der Page kann man sich in etwa ausrechnen wieviel Trafic so eine Seite erzeugt. Jeder Besucher der Seite lädt zum ersten einmal alle Grafik vom Webspace. Da kommen schnell ein paar MB zusammen. Am besten schauen Sie sich die Größe aller Grafiken an und addieren Sie mit der erwarteten täglichen Besucherzahl. Das ganze dann nochmal mit den Monatstagen addierten und man hat schon mal eine grobe Vorstellung über den Traffic. Das ganze ist natürlich eine Pi-mal-Daumen Rechnung, gibt aber Hinweise wo man hin möchte.

Der nächste Schritt wird der schwierigste!

Welchen Url- Namen soll meine Page haben?

Ist diese überhaupt noch frei? Viele Provider bieten hierfür einen kostenlosen Suchdienst an. Sie können hier gleich einmal suchen:

Zanox Werbung

(Scriptwelt.org ist bei Zanox Werbungwww.strato.de gelistet. Da wir mit dem Provider sehr zufrieden sind, benutze ich diesen für das Beispiel.)

Sollte der Name noch nicht belegt sein, auf jeden Fall schnell sichern! Bis zur Freigabe dauert es meist noch ein paar Tage.

Sobald das Gerüst der Webseite geplant ist und der Name gefunden ist, sollte man den Webspace buchen. In den meisten Fällen gibt es Werbeaktionen, wie in dem Fall, bei der Werbung rechts. So ist es auch bei knappen Budget möglich, komfortabel zu starten.

So viel zum allgemeinen. Schauen wir uns aber einmal die Details an, die man für seinen Webauftritt benötigt, oder eben nicht:

Domains und Subdomain

In den meisten angebotenen Webspace-Packeten sind länderbezogene Top-Level-Domains enthalten. Bei internationalen sind die Angebote unterschiedlich. Einige Packete schließen diese aus, andere bieten die Möglichkeit diese gegen Aufpreis zu bekommen und einige haben diese inklusive. Die Anzahl von nutzbaren Subdomains zu Ihrer Top-Level-Domain ist bei allen Anbietern unterschiedlich. Einige Packete enthalten sogar keine Subdomain.

Speicherplatz

Ist recht unkritisch, da uns kein Provider bekannt ist, der eine nachträgliche Order oder einen Upgrade in eine höhere Tarifklasse nicht zuläßt.

E-Mail Umleitungen, POP3 Postfächer

Die Anzahl der verfügbaren E-Mail Adressen ist von Provider zu Provider unterschiedlich. Oft werden auch Webmailer angeboten, die den Zugriff auf Ihr Postfach ohne E-Mail Programm aus dem Internet zulassen.

Traffic

Diverse Provider bieten zwar scheinbar günstige Packete an, haben aber nur wenig Traffic pro Monat inklusive. Sollten Sie ein trafficintensives Projekt planen, beachten Sie auf jeden Fall den monatlichen Freitraffic. So vermeiden Sie böse Überaschungen.

FTP Zugang

Die meisten Provider bieten Ihnen einen FTP Zugang und/ oder eine Webinterface. Von vielen Webmastern wird der FTP Zugang bevorzugt. Wir schließen uns dieser Meinung an. Mit FTP händeln Sie Dateien wie in einem Datei-Manager. Als FTP Programm empfhelen wir das kostenlose Programm File-Zilla.

CGI, PHP, MySQL, Pearl, SSI, SSL

Mit klassischem HTML können Sie vieles abbilden, jedoch nicht alles. Sollten die einen Online-Shop, einForum oder einen Chat für Ihren Webauftrit planen, kommen Sie an einer Datenbank und einer Programmiersprache nicht vorbei. Wollen Sie Kundendaten über das Internet übermitteln, benötigen die eine Verschlüsselung. Da klassisches HTML immer mehr in den Hintergrund gerät, sollten Sie auf diese Dinge achten. Die Provider bieten diese Features meist erst in den besseren Paketen, oder als Optionen gegen Aufpreis an. Sie sollten vorher prüfen, welche Features Sie benötigen und ob diese im Paket auch enthalten sind. Bei einigen Paketen sind bereits verschiedene Scripte vorinstalliert. Diese können Sie dann ohne großen Aufwand in Ihre Website einbinden.

Werbung von Provider

Vor allem bei kostenlosen Webspace schalten die Provider Werbung. In derRegel kann der Webmaster diese nicht beeinflussen. Zum einen stört diese unter Umständen Ihre Seitenbesucher, zum anderen: wer mag schon Werbung seines Mitbewerbers auf seiner Firmenseite?
Entscheiden Sie sich lieber nicht für solche Angebote.

Domain-Namen

Bei Domainnamen gilt das Markenschutzrecht! Deshalb immer Vorsicht bei Namen die Marken, oder markenähnlich sind. Diese gelten auch dann als identisch, wenn sie durch Sonderzeichen getrennt sind.

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